
Der Bundesverband Deutscher Investmentberater (BVDI) wurde 1994 in Hamburg gegründet. Ziel war es, den Investment-Spar-Gedanken und seine lukrativen Möglichkeiten zu fördern und in der unübersichtlichen Welt der Finanzberater Standards und Qualitätsmerkmale festzulegen. Diese sollen es dem privaten Anleger ermöglichen, einen seriösen und kompetenten Berater zu finden. Denn Investment-Sparen ist für beide Seiten nur von Erfolg geprägt, wenn es gelingt, den Kunden objektiv, fair und kundenorientiert zu beraten.
Der BVDI erarbeitete als erstes gemeinsame Qualitätsstandards für die unabhängige Beratung. Ein Schwerpunkt lag hierbei auf einer Vergleichs-Software zur Fondsbeurteilung hinsichtlich Performance, Risikograd und Gebühren. Diese wird ständig überarbeitet und aktualisiert. Ein weiterer Punkt war die Sicherstellung hoher Qualitätsstandards bei der Kundenberatung. Hier wurde ein Anforderungskatalog entwickelt, den alle Mitglieder zu erfüllen haben.
Weiter setzen wir uns für den Schutz des Anlegers vor mangelhafter Beratung und
unzureichender Information ein.
Deshalb haben wir auch die Umsetzung der 6. KWG Novelle unterstützt – insbesondere
die erstmalige Registrierung und Überwachung von freien Finanzdienstleistern durch das
Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen.
Wichtig ist uns natürlich auch der Austausch von Informationen und Erfahrungen untereinander.
So haben wir, um unsere Kunden optimal beraten zu können, ein internes Analysesystem zur
jeweiligen persönlichen Risikomentalität, Vermögenssituation und
Anlageerfahrung entwickelt.
Dieses System ist die Basis bei der Erstellung von Beratungsprotokollen, welche den
Gesprächsverlauf, die Anlagevorschläge und damit die Kompetenz des Beraters dokumentieren.
Übrigens bestand bei unseren Beratern, schon lange bevor sie vom Gesetzgeber verlangt wurde,
Dokumentationspflicht. Schließlich wollen wir erfolgreich und vor allem unabhängig beraten.
Nur so können wir uns einen Platz neben den Banken sichern.
Unsere Ansprüche sind hoch. Nur diejenigen können Mitglied werden, die eine abgeschlossene Ausbildung zum Bankkaufmann oder über ein abgeschlossenes betriebs- oder rechtswirtschaftliches Studium verfügen oder ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des Kreditwesengesetzes sind. Die uns angeschlossenen Berater überzeugen sowohl durch fachliche als auch durch persönliche Eignung und sind auf die fundierte Beratung und Anlagestrategien im Bereich Fonds spezialisiert. Selbstverständlich verfügen sie über die entsprechenden elektronischen Möglichkeiten der unabhängigen Analyse.
Zusätzlich müssen sie eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung nachweisen, die die
Haftung für Fehlberatung bei Investmentfonds abdeckt.
Wie schon erwähnt, müssen die Mitglieder des BVDI eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung haben. Die Mindestversicherungssumme sollte 50.000 Euro je Fall betragen. Es versteht sich von selbst, daß die Versicherungsgesellschaften nur mit seriösen und gut beleumundeten Beratern diese Verträge abschließen. Diese Grundvoraussetzung ist an sich schon ein Qualitätsnachweis.
Kapitalanlagen in Investmentfonds, ob als Einmalanlage, Sparplan oder als Kombination von beidem, sind die Anlage mit den besten Zukunftsperspektiven.
Eine weitere interessante Möglichkeit der Vermögensbildung ist die Schaffung einer privaten Rente durch Auszahlpläne aus Investmentfonds. Als Grundstock sollte ein Vermögen von mindestens 50.000 Euro vorhanden sein. Sowohl unter steuerlichen als auch unter Gesichtspunkten der Verfügbarkeit und der Flexibilität sind Investmentfonds die ideale Anlagelösung. Während bei Lebensversicherungen und privaten Rentenversicherungen die monatlich ausgezahlten Beträge recht niedrig sind und man keinen Zugriff auf das einmal angelegte Geld hat, ist dies bei Investmentfonds anders. Das angelegte Vermögen bleibt liquide und steht jederzeit zur Verfügung.
Einen Investmentfonds stelle man sich als ein Treuhandkonto vor, auf das viele Anleger verschieden hohe Beträge einzahlen. Dieses Treuhandkonto wird dann von einem Fondsmanager verwaltet. Er legt das Geld möglichst rentabel, allerdings nach vorher vereinbarten Grundsätzen, in unterschiedlichen Wertpapieren an. Gelder entnehmen kann der Fondsmanager nicht. Mit der Einzahlung in einen Investmentfonds stehen also auch Anlegern mit geringerem Kapital die Gewinnmöglichkeiten der weltweiten Märkte offen.
Investmentfonds wurden in der Vergangenheit fast ausschließlich von Banken gehandelt, die in erster Linie ihre eigenen Produkte verkauften. Doch durch die steigende Zahl der bankenunabhängigen Fonds gewinnen die freien Finanzdienstleister zunehmend an Bedeutung. Waren Vermögensberater früher nur für wirklich Wohlhabende relevant, lohnen sie sich heute für fast jeden Anlagewilligen.
Unterschiedliche Gebührenmodelle, Berechnungsmethoden zur Wertentwicklung und steuerrechtliche Feinheiten der einzelnen Gesellschaften und Produkte sorgen für einen hohen Beratungsbedarf.
Investmentberatung und die Erstellung von Anlagekonzepten kann also nicht mal so
nebenbei erledigt werden, sondern muss, wenn sie gewinnbringend sein soll, absolut
professionell durchgeführt werden.

Die Berater des BVDI empfehlen nur offene Investmentfonds ohne Kündigungsfristen und Mindestlaufzeiten. Denn nur sie ermöglichen den Anlegern jederzeit den Zugriff auf ihr Geld.
Selbstverständlich sind die BVDI-Berater stets auf dem neuesten Stand, wenn es gilt, die
besten Möglichkeiten, Angebote und Chancen aus dem großen Angebot der Investmentgesellschaften
und ihrer Fondsprodukte herauszufiltern. Auf der Basis dieses Wissens erstellen
unsere Partner unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen des Anlegers wie
einkommenssteuerrechtliche Bedingungen, Vermögen, geplante Investitionen und persönliche
Lebensumstände, ein maßgeschneidertes Anlagekonzept.
Wenn Sie einen erfahrenen Spezialisten für sich arbeiten lassen wollen, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle (Telefon 040 / 54 54 52) und fordern Sie eine Mitgliederliste an. Oder finden Sie unter www.bvdi-ev.de neben der Beschreibung der Verbandstätigkeit eine interaktive Landkarte, die bundesweit die Kontaktaufnahme mit einem unabhängigen BVDI-registrierten Investmentberater in Ihrer Nähe ermöglicht.
Je besser Sie auf das Gespräch mit Ihrem Anlageberater vorbereitet sind, umso erfolgreicher wird es für Sie sein. Auf folgende Dinge sollten Sie achten:
Werden Sie in gewerblich genutzten Geschäftsräumen beraten? Oder, auf Wunsch auch in
Ihren Privat- oder Geschäftsräumen?
■ Hinterfragt und dokumentiert der Berater Ihre Anlageerfahrung und Ihre Anlageziele
hinsichtlich Rendite, Risiko und gewünschtem Ertrag – und zwar nach Kosten und Steuern
– in einem Gesprächsprotokoll ?
■ Kann der Berater eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung nachweisen?
■ Kennt der Berater die Strategien der Fondsgesellschaften und ihrer Manager?
■ Ermöglicht man Ihnen den umfassenden Zugang zu allen in Deutschland zugelassenen
Investmentfonds und nicht nur zu hauseigenen Produkten?
■ Werden Ihnen geschlossene Fonds oder fondsgebundene Lebensversicherungen, welche im Allgemeinen nicht so vorteilhaft sind, vorgeschlagen, ohne dass Sie explizit danach gefragt haben?
■ Werden steuerliche Voraussetzungen bei den Anlageempfehlungen berücksichtigt?
■ Werden Ihnen die Prospekte, die Rechenschafts- und Halbjahresberichte der empfohlenen
Fonds ausgehändigt?
■ Werden Sie über Chancen, Risiken und anfallende Kosten informiert?
■ Erhalten Sie unseriöse Renditeversprechen?
